Ein Abend bei … Alaturka in Wuppertal.

Lang her, dass ich was gepostet hab. Heute geht´s dafür mal wieder ums Essen!

Diesmal stand ein Familienessen anlässlich Schulabschluss an, das „Alaturka“, im Wuppertaler Luisenviertel gelegen, wurde uns von Bekannten empfohlen.

Kurz vorweg: Wer türkische Küche mag, dem kann ich das Restaurant ebenfalls nur empfehlen!

Nachdem es zunächst etwas schwer zu finden war (es handelt sich mehr um eine Art Hinterhof-Restaurant) betraten wir ein gemütlich orientalisch eingerichtetes Restaurant mit am Eingang befindlicher Back-Ecke, wo man den Köchen bei der Arbeit zusehen kann. Soweit sehr sympatisch.

Zunächst gab es vorneweg gemischte Vorspeisen für vier Leute (14,50€), die aber locker auch für uns sechs Leutchen gereicht haben. Hackfleischbällchen, zweierlei Crèmes, Brot, Blätterteig (Börek ähnlich, wenn ich nicht irre), Petersiliensalat. Alles super lecker und genau genug, um sich auf die Hauptspeise einzustimmen.

Die bestand für mich aus einer Art Grillteller (Das Konzept dürfte von jedem Griechen bekannt sein) mit Pute, Hähnchen und Lamm. Das Fleisch war lecker gewürzt, leider alle drei Sorten auf die gleiche Weise und nebenbei etwas trocken, zumindest das Lamm, das ich eher rosig bevorzuge.
Anbei gab es gegrilltes Gemüse und Bulgur, sowie Reis. Die Beilagen waren übrigens bei allen gleich, wobei wir auch alle ein Grillgericht genommen haben. (Was mich jetzt aber auch nicht weiter stört, ausgefallenes Gemüse kann man sich ebenfalls als Hauptgericht bestellen.)

Für 17,50€ bekam ich hier eine gute, leckere Portion mit feinen, hausgemachten Sachen und frischen Zutaten.

Zum Nachtisch gab es abermals einen „gemischten Teller“ für vier Personen, der auch hier wieder locker für uns alle reichte. Mousse au Chocolat reihte sich an Quark mit Honig, diverse Früchte und Pistazien.

Ich würde fast so weit gehen, zu sagen, dass mir auch Vor- und Nachspeise zusammen locker als Abendessen gereicht hätten.

Alles in allem war es sehr lecker. Ich mag mediterrane und vor allem auch die türkische Küche sehr gerne, bei Alaturka wird das ganze sehr gut für den deutschen Gaumen umgesetzt. Die Preise gehen auch in Ordnung und einen Raki nach dem Essen würde ich jedem empfehlen! 😀

Hier noch der Link zur Homepage:

Alaturka

Mein Fazit: 8/10 Gourmet-Punkten!

M

Ein Abend im.. „History“ in Langenfeld.

Endlich mal wieder ein Artikel kulinarischer Art. 😀

Was soll ich sagen? Lecker war´s. Mehr als nur lecker. Sagenhaft lecker, um genau zu sein.

Nach kurzer Anfahrt fanden wir (gestern zu viert) das günstig gelegene Restaurant/California Bar/Grill „History“ in Langenfeld. Hingefahren sind wir eigentlich nur, weil mein Bruder mir die Steaks dort nahegelegt hatte. Also, kurzerhand mal hinfahren und sich die Sache angucken? Sicher. Überzeugt hat dann der Punkt „120 Whiskys im Barsortiment“.

Kaum hatten wir nach freundlicher Begrüßung gesessen und Getränke bestellt, zogen wir erst mal die Karte zu Rate. Recht schnell einigten wir uns auf geteilte Vorspeisen (Baked Onion Rings und Nachos mit selbstgemachter Guacamole und Salsa) und das Hauptmenü (300g Rumspteaks vom Black Angus Rind, mit verschiedenen Beilagen).

Im Übrigen las sich auch die Cocktailkarte nicht schlecht, also wurden auch Cocktails bestellt. (Ich blieb bei Corona und habe lediglich mal probiert.)

Zeit, sich das Ambiente genauer zu betrachten: In einer Posthalterei aus dem Jahr 1780 eingerichtet, sehr weitläufig für eine Bar, fühlt man sich sofort wohl. Das „History“ ist modern-schick eingerichtet, sogar die Toiletten sahen top aus. Einer großen Bar folgt um die Ecke eine Vinothek, indirekte Beleuchtung und Kerzen sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. An den Wänden Spiegel und Schwarz-Weiß-Drucke von Filmstars der 1950er-Jahre. Von allen Seiten starren uns Monroe, Hepburn oder Brando an.

Im Sommer steht wohl außerdem noch eine Art Biergarten in Form einer überdachten Terrasse zur Verfügung.

Vorspeise – yeah, amerikanisch fettig-lecker. Die Zwiebelringe sind, wie ich sie aus Florida kenne, dazu eine leckere Joghurt-Schnittlauch-Sauce. Die Nachos sind genauso aus der Tüte wie im Kino, was aber nicht weiter schlimm ist, da man sie eh nur als Unterlage für die leckere, selfmade Guacamole nutzt, welche sogar noch etwas besser schmeckt, als die Salsa.

Das Ganze ist recht schnell verputzt, es folgt der Hauptgang. Drei von Vier haben 300, der vierte 200 Gramm Rumpsteak bestellt. (300g kosten 24 €, hinzu kommen Beilagen, jeweils 4-6€.)

Das Black Angus ist ein Gedicht, wirklich gutes Fleisch, perfekt medium rare mit leckerer Kruste. Keine einzige Sehne stört den Genuss. Auch die mitbestellten Wedges überzeugen, ebenso die Speckbohnen mit Thymian. Der Spinat ist dagegen etwas gewöhnlich, angemacht mit Zwiebeln.

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So, satt. Nachtisch? Nein danke, auch wenn die Möglichkeiten lecker klingen, „Granny´s Apfelstrudel mit Bourbon-Vanillesauce“ scheint mir einfach zu mächtig. Dann lieber gleich zum Whisky übergehen.

Die Karte auch hier ein Gedicht. Von 5-23€ ist nahezu jede Preisabstufung vorhanden, die Whiskys werden kurz vorgestellt und sind darüberhinaus nach Herkunft sortiert. Zunächst kommt ein Glen Garioch, 15 Jahre, Rotweinveredelung, daher. Lecker, stark und voluminös, der Rotwein klar zu erkennen. (Selbst für mich als Whiskyliebhaber ein Novum.)

Im Anschluss dem Gaumen Ruhe gönnen, eine Cola bestellen (0,2L 2,70€).

Zu guter Letzt: Ein Glen Grant, 25 Jahre. Sehr angenehm, weich, komplex zu trinken.(13€)

Die Whiskys werden extra in Nosing-Gläsern, nicht in Tumblern serviert.

Alles in allem: Rundum zufrieden. Essen lecker, Getränke lecker, Service und Ambiente top. Einzig die Preise fallen ins Gewicht, das „History“ ist klar gehobene Kategorie und kein Restaurant für zwischendurch- aber das will es auch nicht sein. Und sollte es auch nicht.

Hingehen werde ich dennoch wieder.

Ich vergebe hier 9/10 Gourmet-Punkte und damit eine klare Hingeh- Empfehlung.

http://www.history-langenfeld.de/index.php

Ein Abend bei „Hans im Glück“

Hallöchen!

 

So, der Urlaub ist fast vorbei und viel gutes Essen und Trinken liegen hinter mir.

So auch gestern bei „Hans im Glück“, einer kleinen Bar / Restaurant im nasstrüben Wuppertal. Wir sind anlässlich des Geburtstags einer guten Freundin dort eingefallen und haben uns die Bäuche mit gutem Essen und Drinks vollgeschlagen.

 

Aber von vorn: Man findet das Lokal sehr gut gelegen in der Mitte der Wuppertaler City, nicht unweit von anderen Etablissements dieser Art. Der Eingang lässt zunächst nicht viel vermuten, doch nach hinten raus ist der Laden ganz groß.

Nachdem man sich durch den samstagbendlich gut gefüllten Mittelgang geschoben hat, kann man an einfach, aber nett dekorierten Tischen und Bänken Platz nehmen. Insgesamt bietet der Laden eine Mischung aus düster/stickig und golden/hell/spritzig, fragt mich nicht, wie ich auf diese Attribute komme. Vielleicht wegen der hellen Birkenstämme und den golden leuchtenden Lampen, die sich mit schwarzbraunen, sehr einfach gehaltenen Sitzgelegenheiten um die farbliche Vorherrschaft streiten.

Die Bedienung jedenfalls war sehr nett und hat auch, kaum dass wir saßen, unsere ersten Bestellungen aufgenommen. Happy-Hour-Cocktails sollten es sein. Nun, man kann dort natürlich wie in jeder Cocktailbar Drinks wie Tequila Sunrise oder Long Island Ice Tea ordern. Aber die wirkliche Abwechslung besteht in den hauseigenen Speisen und Getränken.

So gab es für mich zunächst einen Wildkräuter-Mojito (5€) , der tatsächlich wie eine Mischung aus Waldboden, Zahnpasta und Mojito schmeckt, aber nicht wenig lecker ist.

Anschließend gingen wir zur zweiten Runde über, die dieses Mal aus einer, ab 17 Uhr erhältlichen, Art Menükombination bestand. Man bestellt sich also einen Burger (auch hier ist die Auswahl sehr gut und groß, allerdings darf man auch hier keine einfachen American-Diner-Burger erwarten), eine Portion Pommes oder Salat und einen weiteren Cocktail.

Die Produkte an sich haben denn auch passend klingende Namen wie „Elsässer“, „Glücksschmied“ oder „Wilder Westen“, auf welchen denn auch meine Wahl fiel.

Im Paket für den größeren Hunger orderte ich eine doppelte Portion Fleisch (+2,50€) und einen „Goldstück“ als Getränk. Das Menü ergibt sich dann aus dem Preis des Burgers (7,20€), der Abendmenükosten (+7€) und der Doppelportion Fleisch (+2,50€).
Damit zahlt man für einen zugegeben massigen Burger, einen Cocktail und eine gute Portion Pommes 16,70€, womit sich das Menü preislich mit jedem guten Schnitzel duellieren kann.

Als Rahmen für den Burger orderte ich „Sesambagel“, man kann sich das Ganze aber auch auf einem Vollkornbrötchen bestellen.

Dann war es soweit, auf großen, rechteckigen Tellern kamen die Burger und in einer separaten Schüssel die Pommes. Dazu gibt es auf jedem Tisch Ketchup, hauseigene BBQ-Sauce, hauseigene Mayonnaise (die echt gut ist) und Röstzwiebeln.

Erstes Problem: Man kann den Burger nicht mit der Hand essen, zum Schneiden war er, auch dank des feuchtwabbeligen Sesambagels, zu instabil. Also flugs die Hälften geteilt und mit jeweils einer Scheibe Rindfleisch abgedeckt. Auch diese Burgerpellets waren leider nicht ganz zufriedenstellend, sie wirkten etwas drisch und trocken, vom Fleisch her waren sie aber erste Sahne. Ich nehme an, dass auch hier der Zeitpunkt entscheidend ist, zu dem man bestellt. Und Samstags ist eben viel los.

Der Drink dazu war jedenfalls sehr lecker, auch die Saucen konnten überzeugen.

 

Nach dem Essen gingen wir Männer dann zu Weizenbier über, welches wir uns auch wegen der locker chaotischen Atmosphäre mit Melonensirup bestellten. Ein Bananenweizen mit Melone halt. Auch ganz lecker.

Zum Schluss gab es für mich als krönenden Nachtisch noch einen „Swimming Pool“, der in seiner Qualität auch zufriedenstellend war.

Mein abschließendes Fazit: Wer mal Burger essen will, ohne dass ihm amerikanische Etikette aufgedrückt wird oder einfach mal abseits der Gourmetstraße essen mag, ist hier genau richtig. Vor allem auch, weil Vegetarier hier genauso auf ihre Kosten kommen werden, wie Carnivore. Der Service ist gut und nett, sehr zuvorkommend und freundlich.

Das Publikum ist, nun ja, ein wenig hipsterlike. Zahlreiche Studenten und andere Leute mit Mitte Zwanzig, dazwischen einzelne Familien. Insgesamt eine nette Atmosphäre, auf Dauer jedoch bietet der Laden eine unglaubliche Geräuschkulisse und etwas stickige Luft, ein Problem, dem man aber mit gelegentlichen Gängen vor die Türe Abhilfe schaffen kann.

Die Preise sind für mich an der oberen Grenze von „angemessen“, so oder so wird man aber locker 30-40€ los, wenn man isst und anständig was probieren will.

Ich gebe hier 7,5 von 10 möglichen Gourmetpunkten.

Wer sich das Ganze mal anschauen möchte:

http://wuppertal.hansimglueck-burgergrill.de/

Schönen Abend noch,

 

euer M

 

Tomaten-Mozzarella-Hühnchen

So, da ist es. Das erste Rezept hier.

 

Ist dann auch was ganz einfaches geworden. Ich mache gerne auch mal leichtes Essen, gerade in Diät-Zeiten wie jetzt momentan. Und wenns dann noch schnell gehen soll, kommt eben einfach das in die Pfanne, was der Kühlschrank gerade hergibt.

Ein Foto kann ich leider nicht bieten, da ich in dem Moment zu sehr mit satt werden beschäftigt war. Aber sonderlich spektakulär wäre das eh nicht ausgefallen.

Es gibt heute jedenfalls:

Hähnchenbrust mit Mozzarella und Tomate

Man braucht für zwei (in meinem Fall eine) Personen:

-300g Hähnchenbrust

-1 Tomate

-1 Mozzarella 125g

-Basilikum vom Strauch

-Pfeffer & Salz

-nach Geschmack Knoblauch

 

Als Beilage geht alles, wahrscheinlich am ehesten Nudeln oder Reis, Risotto, Kartoffeln oder gemischtes Gemüse.

 

Das Hähnchen waschen, trockentupfen und in etwas Olivenöl anbraten, bis es von beiden Seiten leicht braun ist. Die Tomaten und den Mozzarella in Scheiben gestapelt darauf drapieren und mit Salz, Pfeffer und dem Knoblauch würzen. Die Pfanne mit einem Deckel schließen und alles dünsten, bis das Hähnchen gar und der Mozzarella geschmolzen ist.

Zwischendurch mit dem Basilikum garnieren und noch etwas mit Olivenöl beträufeln, anschließend vorsichtig auf den Teller schubsen.

Bon Appetito!

 

M