Samstagabend

Ich sitz an der Theke und starr in mein Bier,

als ob an dessen Grund die Lösung liegt,

es ist Samstag und ich bin schon wieder hier,

weil die Vernunft das Chaos nicht besiegt.

Ich hoff so sehr, dass du mir schreibst,

dich einfach meldest, mit mir gehst,

und schlussendlich bei mir bleibst.

Merkst du nicht, dass du mir fehlst?

Ich denke zurück, nehm noch nen Schluck,

blicke in die Menge, seh doch nur dich,

eine Millisekunde warst du mein Glück,

nun bist du fort und in meinem Herzen ein Stich.

All das Schreien, all das Lachen,

nichts nehm ich noch wahr,

ich kann nicht einfach weitermachen,

denn du bist nicht mehr da.

Es ist Samstagabend und ich bestell noch ein Bier.

Ach, wärst du doch hier.

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