Wind und Wellen

Hallöchen!

 

Mal wieder ein kleiner Einblick in mein so gewöhnliches Leben:

 

Heute bin ich von einer zweieinhalbtägigen „Klassenfahrt“ aus Holland zurückgekommen.

Müde und etwas verspannt und mit Sicherheit wieder ein bis zwei Zentimeter dicker als vorher, aber irgendwie doch gut gelaunt.

Mal wieder was anderes zu sehen, andere Luft zu schnuppern und vor allem, das Meer wieder zu sehen, stimmt einfach erst mal glücklich. Vor allem, wenn man mit Bergen so wenig anfangen kann, wie ich.

Wie man vielleicht aus den vorangegangenen Veröffentlichungen etwas herauslesen kann, ich liebe das Meer!

Es gibt nichts besseres und befreienderes für die eingesperrte Seele, an einem Sandstrand zu stehen, die nackten Füße von kühlen Wellen umspült und den salzigen Meeresgeruch in der Nase zu haben.

Man kommt einfach an und merkt, wie der Kopf schrittweise leerer wird, bis man wirklich nur noch das Rauschen der anbrausenden Wellen vernimmt, sich der Puls beruhigt und man eine tiefe Ruhe verspürt.

Und doch kann das Meer auch nachdenklich machen.

Wer bin ich? Wo komm ich her? Und wo will ich eigentlich noch hin?

Schweift mein Blick in die Ferne, oder betrachte ich doch lieber meine Füße und meinen festen Stand auf dem sandigen Untergrund?

Das Meer liefert keine Antworten, aber es hilft, die Dinge so zu ordnen, dass man vielleicht welche in sich findet. Innere Einkehr (nennen wir es mal so) ist ein selten gewordenes Gut in unseren stressigen Zeiten, sodass jeder Mensch sich diese kurzen Momente gönnen und eben suchen sollte.

Sich bewusst zu machen, wo man im Leben steht, ohne dass Sorgen und Ängste einem den Kopf zerspringen lassen, kann für den Moment sehr befreiend wirken.

Ihr seht, ich liebe das Meer nicht nur, weil es ein schönes Panorama bietet, sondern weil sich eine gewisse Ruhe bietet, die man so zuhause nicht einfach findet, egal wie gemütlich man sich vielleicht einrichtet, wie viele Kerzen man anzündet, oder wie gut der Rotwein ist, den man gerade aufgemacht hat.

Ursprünglichkeit, Leben, ohne den Sinn zu suchen, Freiheit und ein Blick für die Ferne. Das alles bietet das Meer, wenn man gelernt hat, hinzuschauen und zuzuhören, ohne eben zu genau hinzuschauen und zuzuhören.

In diesem Sinne,

 

M

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