The Ides of March (2011)

N´abend zusammen!

 

Heute geht´s mal wieder um einen Film, dieses Mal um „The Ides of march“ von und mit George Clooney aus dem Jahre 2011. Weitere Rollen sind besetzt mit Ryan Gosling und dem letztens verstorbenen Phillip Seymour Hoffmann.

„The Ides of March“ ist ein Politthriller, bei dem es, wie der Titel in Anlehnung an den guten Julius Cäsar, schon vermuten lässt, um Verrat und Intrigen geht.

Der junge, talentierte Medienberater Steven steht an der Seite von Mike Morris bei dessen Wahlkampf in den Vorwahlen der amerikanischen Demokraten zur Präsidentschaftswahl.

Morris ist für Mike der perfekte Mann für die Rolle des amerikanischen Präsidenten: Korrekt, höflich, vorrausschauend, charismatisch und absolut integer.

Für ihn hetzt er sich durch die Vorwahlen zur demokratischen Kandidatur, unterstützt von seinem Wahlkampfleiter und Vorbild Paul Zara.

Als diese Wahlen zu scheitern drohen und Steven außerdem noch von einem Abwerbeversuch des gegnerischen Wahlkampfleiters Tom Duffy irritiert wird, beginnt Steven zur Zerstreuung eine Affäre mit der Praktikantin Molly.

Durch eine Verkettung von Missverständnissen, Intrigen und Lügen beginnt alsbald Stevens Bild von Morris, dessen Kandidatur, aber auch den Methoden in der Führung der amerikanischen Politik gewaltig zu bröckeln, bis alles in einem Fiasko endet…

 

Ich konnte dem Film irgendwie nichts abgewinnen, trotz Vorkenntnissen in amerikanischer Politik und guter Kritiken im Vorraus.

Die Story ist sehr zentriert, leicht fad und hat keinen richtigen Spannungsbogen, so richtig in Fahrt gerät alles erst nach knapp anderthalb Stunden, und dann ist der Film leider schon fast vorbei.

George Clooney als intriganter Politiker ist sodann auch irgendwie Gewöhnungssache, den Typ Schwiegersohn nimmt man ihm ja doch eher ab.

Ryan Gosling als Hauptrolle Steven hat, bis auf wenige Ausnahmen, schauspielerisch auch nicht alles abgerufen, denke ich. Reichlich merkwürdig fand ich außerdem seine  in Ehrfurcht erstarrte, rechte Augenbraue, die tatsächlich den ganzen Film in einer Pose, nämlich hoch erhoben, verbringt.

Pluspunkte gibt es für die reichlich vorhandene Symbolik im Film und den bitterbösen Seitenhieb auf die Machenschaften in der amerikanischen Politik. Denn nichts anderes als darüber aufzuklären, wie dort über lebende und tote Menschen gegangen wird, scheint der Streifen auch zu wollen.

 

Wer Politfilme mag, Georgeielein ganz toll findet oder seiner Politikverdrossenheit neues Futter geben will, kann hier getrost mal reinsehen, einen spannenden Sonntagabendfilm sollte man sich woanders suchen.

Ich gebe hier 4,5 von 10 möglichen Punkten, bei IMDB liegt George bei 7,2 Punkten.

(Hm, schon wieder so weit auseinander. Ich bin zu kritisch. 😀 )

 

Damit einen schönen Abend,

 

M

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