Feuerwerk im Bauch

Die Party ist vorbei, es ist relativ spät in der Nacht, oder relativ früh am Morgen, so genau kann man das wohl nicht sagen. Wir waren fast die letzten, aber auch nur, weil Mama mir und Lukas ein Taxi bestellt hat und meinte, wir könnten doch schon mal vorfahren, während sie mit Papa schon ein wenig aufräumen würde. Ihr Augenzwinkern dabei hat mir irgendwie nicht so ganz gefallen.

Jetzt steigen Lukas und ich also gerade vor unserer Haustür aus dem Taxi. Wir sind beide ziemlich müde und erschöpft. Ich schließe auf, schlüpfe durch die Türe und pfeffere höchst glücklich meine Ballerinas in Richtung Schuhschrank. Was für eine Wohltat für meine Füße. Auch Lukas streift seine Schuhe ab und legt die Jacke beiseite, dann steht er irgendwie stumm da, als ob er gerade einen Schlaganfall hätte. Ich frage lachend, ob er jetzt schon im Stehen schlafen will, doch er antwortet immer noch nicht. Stattdessen hebt er die Hände und umschließt mit ihnen sanft mein Gesicht. Plötzlich sind alle Gedanken wie weggefegt, wir schlingen wieder die Arme umeinander und verfallen in wildes Küssen. Ich denke noch kurz daran, wofür ich heute die besondere Unterwäsche rausgesucht habe und merke nur noch, dass ich es will. Dass ich Lukas will. Jetzt, sofort und für immer. Ich fingere an seinem Hemdkragen rum, bis ich den ersten Knopf gefunden habe und beginne, sein Hemd aufzuknöpfen. Lukas Hand gleitet meinen Rücken hinunter und findet meinen Po. Ich zerre jetzt an seinem Hemd, drücke ihm im Dauerkontakt meine Lippen auf den Mund und bekomme schon keine Luft mehr. Mir wird leicht schwindlig und auch Lukas scheint es nicht anders zu gehen. Ich versuche einen Moment einen klaren Kopf zu gewinnen, dann packe ich seine Hand und zerre ihn mit mir die Treppe rauf.

Wieder fallen wir uns in die Arme, doch jetzt finden Lukas Hände zielsicher den Saum meines Kleides. Er zieht es mir kurzerhand über den Kopf, während wir uns immer noch wie wild abknutschen. Wieder dieser Schwindel.

Ich suche leicht grapschend seinen Gürtel, finde die Schnalle und zieh die Lasche hervor. Knopf und Reißverschluss sind dann auch kein Problem mehr, woraufhin Lukas Jeans eigentlich nur noch der Schwerkraft folgt. Er reißt sich sein Hemd runter und keuchend fallen wir auf mein Bett.

Die Decke ist Nebensache und findet den Weg ans Bettende, während wir uns tiefer in die Kissen wühlen. Lukas Hand gleitet wieder meinen Rücken entlang, über meinen Po und zurück nach oben. Meine liegt auf seinem Bauch und erfühlt den Nabel und den Rand seiner Boxershorts. Er drückt mich auf die Matratze und fährt mit dem Mund über meine Stirn, meine Nasenspitze, meine Lippen und mein Kinn bis über den Hals hinunter zu meinen Brüsten, während er mit der anderen Hand den Verschluss meines Spitzen-BH´s sucht und diesen öffnet. Ich streife die Halter ab und er liebkost meine Brüste abermals mit seinem Mund und ich merke, wie sich meine Stimmung auf ein neues, ungeahntes Hoch begibt, während zwischen meinen Beinen die Wärme pulsiert.

Meine Hand findet wieder seine Shorts, die mittlerweile ziemlich ausgebeult sind. Verschmitzt schließt sich meine Hand um ebendiese Beule, woraufhin Lukas leise aufstöhnt. Wieder gleitet seine Hand meinen Körper hinunter, dieses Mal zwischen meinen Brüsten hindurch, an meinem Buchnabel vorbei bis hin zum Rand meines Strings. Seine Finger gleiten erst zwei, drei Mal darüber hinweg, dann unter dem Rand hindurch in die warme Feuchte. Jetzt muss ich aufstöhnen, weil eine Welle Strom von der Mitte meines Körpers nach oben bis in meine Haarspitzen fährt. Weiter und weiter geht es, während Lukas und ich uns wild küssen und mit den Händen gegenseitig befummeln, bis er mich schließlich abermals in die Kissen drückt, entschlossen nach meinem String greift und ihn unter meinem Po weg bis über die Füße zieht. Meine Hände suchen seinen Kopf, doch statt ihn zu finden, explodiert zwischen meinen Beinen plötzlich alles in einer einzigen Explosion von Lust und Gefühl, als ich merke, dass Lukas nicht mehr nur seine Hände benutzt, um mir Freude zu bereiten. Wieder stöhne ich, dieses Mal merklich lauter, meine Hände krallen sich in Kissen und Matratze und mein Unterleib zuckt auf und ab. Dann plötzlich hört es auf, ich reiße die Augen auf und Lukas kniet erhoben vor mir. Ich sehe seine Augen im Licht der Straßenlaterne vor meinem Fenster, seinen muskulösen Oberkörper und seine Hände, wie sie jetzt auch seine Shorts runterziehen. Ich sehe seinen steifen Penis hervorstehen und wieder spüre ich die wilde Erregung in meiner Körpermitte. Lukas zittert ein wenig. Er fragt, ob ich das alles hier wirklich will. Statt zu antworten, stöhne ich noch einmal leicht auf, erhebe mich leicht von der Matratze und taste mit den Händen sanft nach seinem Becken, um ihn langsam zu mir herunter zu ziehen, was auch Lukas wieder zum Keuchen bringt.

Dann fühle ich nur noch, wie er die Arme um mich schlingt, seinen Munde fest auf meinen drückt schließlich in mich eindringt, was in meinem Bauch das schönste Feuerwerk auslöst, das ich je gefühlt habe. Ich fühle tausend und eine Sache zur gleichen Zeit, brennende Schmetterlinge fliegen durch meinen Unterleib und meinem Mund entfahren wimmernde Laute, während Lukas in mich hinein- und hinausgleitet, bis ich irgendwann beinahe schreie, die Beine um ihn schlinge und ihn an mich presse. Wir schwitzen, wir zittern, wir keuchen. Das schönste Gefühl, das ich je hatte.

Als wir schließlich verschwitzt einander in den Armen liegen und einfach die Anwesenheit des Anderen genießen, hören, wie der Andere atmet und sanfte Küsse tauschen, fühle ich, dass das alles perfekt ist. Richtig ist. Und nie wieder enden soll. Dass ich das Feuerwerk im Bauch für den Rest meines Lebens mit Lukas teilen will.

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s