Man kann nicht soviel fressen, wie man kotzen möchte

Hey Leute!

 

Heute soll es wieder mal um was Politisches gehen:

Die Europäische Union.

 

Ich bin überzeugter Europäer. Ich bin der festen Meinung, dass wir Völker auf dem alten Kontinent unsere gemeinsamen Wurzeln kennen und nutzen müssen. Nicht nur im Sinne der Zusammenarbeit, sondern vielmehr auch, um uns als Einheit zu verstehen. Um Konflikte zu vermeiden und gemeinsam als bestes Beispiel voranzugehen, wenn es um die völkerpolitische Zukunft dieses Planeten geht. Denn über kurz oder lang werden alle Menschen an einem Strang ziehen müssen, über Grenzen religiöser, systemischer oder kultureller Natur hinweg.

Ich möchte nicht meine Identität als Deutscher aufgeben. Vielmehr möchte, dass sie erweitert wird, dass mein Horizont wächst mit jedem Land, das mein politisches Umfeld bereichert. Wir sind keine Römer und Germanen, keine Angeln, keine Sachsen, keine Barbaren, keine Commonwealth-Bürger und keine Revolutionisten und ich bin erst Recht kein Volksdeutscher.

Wir sind Europäer. Wir sind Deutsche. Wir sind Rheinländer. All dies gehört aber zusammen.

 

Wo dieses Denken noch nicht angekommen ist, ist die aktuelle Politik. Die Regierungen Europas möchten einen geeinten Kontinent, ganz so, wie ich es vorgestellt habe. Es gibt offene Grenzen, gemeinsame Gesetze, eine gemeinsame Währung. Eine gemeinsame Verantwortung.

Doch keine gemeinsame Entscheidungsgewalt.

Das EU-Parlament ist nichts anderes als eine Marionettentruppe, deren einziger Zweck die Bestätigung oder Verschiebung oft völlig unsinniger Gesetze.

Gesetze, die von einer Komission gemacht werden, die keiner Kontrolle unterliegt und deren politische Arbeit kaum auf Einfluss von außen geprüft werden kann.

Sei es die Pharmalobby oder, im großen Maßstab, ein Land wie die USA.

Entscheidungen die uns alle betreffen, werden von wenigen, hörigen, kurzsichtigen Menschen getroffen.

Was mich dabei momentan am meisten betrifft (und ich sage betrifft, nicht ärgert) ist das sogenannte Freihandelsabkommen über den transatlantischen Handel mit den USA.

Ein Abkommen, bei dem undurchsichtige Absprachen Undinge wie herabgesetzte Lebensmittelstandards produzieren, die unseren Verbraucherschutz auf Kosten des imperialistisch-kapitalistischen Konsumgedankens, der allem Amerikanischen zugrunde liegt, aushebeln.
Ein Abkommen, das wenige Prozente Wachstum (0,5% Prognose) und ein paar wenige Arbeitsplätze schafft und gleichzeitig tiefgreifende Veränderungen, vor allem in der Lebens- und Umweltsicherheit, produziert.

Wir alle sind von etwas betroffen, was wenige, lobbygesteuerte und machtgeile Politiker in geheimen Verhandlungen beschließen.

Ich sage, wehrt euch! Erhebt eure Stimmen gegen diesen Frevel wider den europäischen Gedanken, ja, wider die Natur des Menschen an sich.

Wer sich die amerikanische Bevölkerung genauer ansieht, weiß, worin das alles in etwa enden wird. Und ich meine damit nicht bloß Fettleibigkeit und Diabetes. Das haben McDonalds und Coca Cola uns bereits gebracht.

Ich rede von mit genverändertem Mais gefüttertem Hühnchen, das mit Chlor gebleicht wird, bevor es auf meinen Teller kommt. Und Plastikverpackungen, die Gift enthalten, das sich in meinem Körper ansammelt und zu Mutationen führt.

Wollen wir wirklich ein solches Abkommen mit einem Land, dessen eigener, gewählter Präsident schon lange keine wirkliche Macht mehr hat, das sich in jedem mittelgroßen Konflikt dieser Welt als Polizei aufspielt, dessen Geheimdienste uns alle ausspionieren und in dem eine Person wie Sarah Palin sich konservative Politikerin schimpfen darf?

 

Ich sage NEIN! Als Deutsche, als Europäer, als Weltbürger und als Menschen, wehrt euch gegen die Bevormundung des Kapitals!

 

Einen schönen Abend,

 

M

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