Schatten

Wer bist Du, warum folgst du mir?

 

Ich bin dein Schatten und ich liebe dich!

Ich bin vor Dir, hinter Dir und in Dir.

Ich bin deine Vergangenheit, deine Gegenwart, deine Zukunft.

Ich bin immer da, immer da. Ich liebe Dich.

 

Folge mir, wenn du kannst. Bleib, für immer, wenn du willst.

 

Ich liege hier und warte.

Komm zu mir, Liebster!

 

Nein! Wer sind die Geister, die ich rief, die drohenden?

 

Nein! Was tun sie hier?

Hilf mir! Wieso ich, wieso ich?

 

Ich kann nicht, bin nicht schnell genug, dich zu retten!

Wut, Verzweiflung!

 

Hilfe!

 

Blut spritzt, endlich, ich erwache aus der Starre und rase vor Zorn.

Doch zu spät, die Geister, die keine waren, sind nicht schnell genug gefallen.

Ich konnte dich nicht retten. Nur dein Körper bleibt mir, reglos.

Ein verblassender Schatten.

 

Traurig fließe ich durch die Menge, Augen überall, Blut an den Händen.

Ohnmacht, Trauer, Wut. Jetzt bin ich der Schatten.

Aurélie!

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