The Woman in Black (2012)

Hallo!

 

Heute geht es um einen FIlm; „The Woman in Black“ , ein Horrorfilm aus dem Jahr 2012.
Gesehen habe ich ihn gestern, heute meine Rezension dazu.

„The Woman in Black“ spielt im England des späten 19. Jahrhunderts. Der Anwalt Arthur Kipps, gespielt von Daniel Radcliffe, bekommt den Auftrag, den Nachlass einer verstorbenen Witwe zu verwalten. Dafür muss er hinaus aufs Land reisen, an die nebelverhangene englische Küste, wo das Herrenhaus der Verstorbenen auf einer einsamen Insel steht.
Im dazugehörigen Dorf passieren allerhand merkwürdige Dinge und Unglücke, bei denen nach und nach mehr Kinder umkommen, was die abergläubigen Dorfbewohner Arthur anlasten.

Dieser forscht schließlich im verfluchten Haus der Familie Drablow nach deren Geschichte.
Auch der Sohn der Familie, Nathaniel, kam bei einem Unglück in den Marschen vor der Küste ums Leben. Er versank im Schlamm und wurde nie mehr gefunden.

Im Zentrum all dieser Geschehnisse steht stets eine schwarz gekleidete Frau, die irgendwie mit dem Haus und mit den Unglücken im Dorf in Verbindung steht…

 

 

Bevor ich hier meine Eindrücke vom Film schildere, muss ich kurz erwähnen, dass ich Horrorfilme gar nicht so gern sehe. Den „lustigen Thrill“ , den andere dabei erleben, kann ich meist nicht nachvollziehen. Ich versuche eigentlich, Unnatürliches entweder zu erklären, oder eine Erklärung dafür zu finden. Daher kann ich das Genre des Horrors meist einfach nicht „anerkennen“. „The Woman in Black“ allerdings war ein ganz netter Film, auch wenn hier das Übernatürliche am Ende zur Erklärung genutzt wird.

Die Atmosphäre des Films ist bestimmt durch die Zeit, in der er spielt. In die Moderne hätte die Geschichte allerdings auch nicht gepasst. Das graue, nebelverhangene, frisch industrialisierte England bietet die perfekten Rahmenbedingungen, gerade in Verbindung mit dem Gegensatz vom rational denkenden Arthur Kipps zu den abergläubigen Landbewohnern. Moderne trifft auf Vergangenes eben.
Zahlreiche Details, Bilder und gerade die Filmmusik treiben die Spannung.
Was man von Daniel Radcliffe  leider nicht behaupten kann. Man sieht immer noch den Harry Potter in ihm, was durch die Tatsache, dass er in einem großen, alten Haus, dessen Inneres ein wenig nach Hogwarts aussieht, Nachforschungen anstellt, nicht gerade besser wird.
Seine Figur ist sehr rational eingestellt, was in der Geschichte zunehmend bröckelt. Schauspielerisch kommt es einfach nicht rüber. Arthur Kipps steuert die ganze Zeit über leicht emotionslos durch die Geschichte, da hilft auch nicht, dass er selbst bereits verwitwet ist und das anscheinend nie verwunden hat.

Fazit: Wer gerne Geistergeschichten schaut, oder Daniel Radcliffe mag, kann hier gerne reinschauen. Auch die Atmosphäre des Filmes passt hervorragend. Splatterfans werden allerdings keine Freude am Film finden.
Ich gebe hier 6 von 10 Punkten, Imdb gibt eine 6,4 an.

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